ALTERSBILDER


Die Bilder über ältere Menschen ist in vielen Köpfen veraltert!


Unsere Gesellschaft wird immer älter. Alt ist jedoch kein Schimpfwort und keine ansteckende Krankheit. Alt wird jeder, der nicht jung stirbt. Um so seltsamer erscheint dann doch die in der gesamten Gesellschaft latent vorhandene Altersfeindlichkeit, die sich oftmals in der Sprache ausdrückt. Da ist unter anderem die Rede von „überalterter Gesellschaft", von der „Generation Klingelton", von „Überalterung" und „Rentnerschwemme" und man zittert allerorts vor der bald herabsausenden „Seniorenlawine". Der Gipfel dieser absurden Sprache: "Sozialverträgliches Frühableben" und "Pensionslast".

In der Mehrheit solcher Begriffe und Aussagen spiegelt sich eine negative Einstellung zum Altern und zu älteren Menschen wieder, die von der Angst vor gesellschaftlichen Veränderungen und von der Verweigerung der Akzeptanz der Endlichkeit des eigenen Lebens gespeist und geprägt wird.

Altersbilder verändern!

Realistische Altersbilder sind: Würde, Respekt. Kreativität, Engagement, Neugier, Kompetenz, Erfahrung und Verantwortung.

Aktion: Junge Bilder vom Alter

Armin Laschet - Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Damit alle Generationen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben und Arbeitsleben teilnehmen können, müssen wir neue Wege aus der Altersdiskriminierung beschreiten. Gesetze, die Altersdiskriminierung verbieten, sind unverzichtbar im Interesse einer generationengerechten Gesellschaft. Sie allein können jedoch Menschen nicht davor schützen, aufgrund ihres Lebensalters sozial oder ökonomisch benachteiligt zu werden.

Wenn wir nach den Grundlagen von Altersdiskriminierung fragen, stoßen wir unweigerlich auf die Wirkung defizitorientierter Altersbilder in der Gesellschaft. Negative Altersbilder sind der Nährboden für unterschiedliche Formen der Altersdiskriminierung. Diesen Zusammenhang wollen wir deutlicher sichtbar machen und daraus positive Anreize für die Beseitigung von Altersdiskriminierung schaffen.

Wir konzentrieren uns dabei auf die Alltagsbereiche Arbeit, Gesundheit, Banken/Versicherungen, Soziales/Öffentliches Leben und Medien.

www.50plus-nrw.de
_____________________________________________________________________________________________




Armin Laschet - Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen


Neue Wege - Altersdiskriminierung entgegenwirken

Damit alle Generationen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben und Arbeitsleben teilnehmen können, müssen wir neue Wege aus der Altersdiskriminierung beschreiten. Gesetze, die Altersdiskriminierung verbieten, sind unverzichtbar im Interesse einer generationengerechten Gesellschaft. Sie allein können jedoch Menschen nicht davor schützen, aufgrund ihres Lebensalters sozial oder ökonomisch benachteiligt zu werden.

Wenn wir nach den Grundlagen von Altersdiskriminierung fragen, stoßen wir unweigerlich auf die Wirkung defizitorientierter Altersbilder in der Gesellschaft. Negative Altersbilder sind der Nährboden für unterschiedliche Formen der Altersdiskriminierung. Diesen Zusammenhang wollen wir deutlicher sichtbar machen und daraus positive Anreize für die Beseitigung von Altersdiskriminierung schaffen.

Wir konzentrieren uns dabei auf die Alltagsbereiche Arbeit, Gesundheit, Banken/Versicherungen, Soziales/Öffentliches Leben und Medien.

Alter ist eine Frage der Einstellung, Ziel Altersbilder in der Öffentlichkeit zu verändern, denn die Bilder über das Alter in unseren Köpfen sind veraltert.

Generationpolitik wird als Querschnittsaufgabe verstanden. In NRW in 2009 erstmalig mehr über 65-jährige als unter 20-jährige, insgesamt über 770.000 über 80-jährige.
_____________________________________________________________________________________________