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Der Stadtspiegel Hattingen berichtet am 14. April 2010: "Alt wird jeder, der nicht jung stirbt" von Roland Römer. Zu lesen als PDF-Datei [860 KB]
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„Die Gruppe der 80 – 90jährigen bekommt in Deutschland die meisten Medikamente verschrieben, viele gleich mehrere, und damit steigt das Risiko von Wechselwirkungen“, sagt Dr. Stefan Wilm – selbst niedergelassener Arzt und Leiter des Instituts für Allgemeinmedizin und Familienmedizin an der Universität Witten/Herdecke.
Der Griff zur Pille ist dabei gerade in Pflegeheimen sehr verbreitet, beklagt Wilm: „Drei viertel der Bewohner, die wir in unserer Studie erfasst haben, wurden mit Psychopharmaka geradezu ruhig gestellt. Und das ist durchaus repräsentativ für den Umgang mit Demenz-Patienten.“
Darüber wurde auch in der WAZ vom 8. April 2010 berichtet.
Mehr auf der Homepage der Universität Witten/Herdecke. _____________________________________________________________________________________________
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1. Betroffene ältere Bürgerinnen und Bürger in Hattingen zu unterstützen ihre Rechte zu vertreten. 2. Öffentlichkeit in Hattingen schaffen gegen diskriminierende Verhaltensweisen, Vorschriften oder Regelungen.
Was ist Altersdiskriminierung? Hier finden Sie Diskriminierungsbeispiele aus dem Alltag.
Das Beispiel aus Menden: Im Juli 2009 fährt ein Rentner mit seinem Auto in einen Schützenumzug, drei Menschen wurden bedauerlicherweise bei dem schweren Unfall getötet. Und schon werden da und dort älteren Menschen mit Führerschein zu „tickenden demografischen Zeitbomben“ erklärt. Es wurde ein öffentliche Debatte entfacht, wie sehr ältere Menschen den Straßenverkehr gefährden.
Harald Schmidt Ausage zu über 50-jährigen: "Gammelfleisch"
Dieter Hildebrand „Im Prinzip ist das Altwerden bei uns erlaubt, aber es wird nicht gerne gesehen."
Landesseniorenvertretung NRW "Altersdiskriminierung darf sich keine Gesellschaft erlauben. Sie wirkt zerstörerisch auf eine Gesellschaft, in der alle Generationen solidarisch zusammenleben sollen. Daher ist jeder Form von Altersdiskriminierung entgegen zu treten. In Nordrhein-Westfalen wird das Thema verstärkt in die öffentliche Diskussion gebracht und Handlungsmöglichkeiten werden aufgezeigt - dies sind wichtige Schritte auf dem Weg zur Anerkennung von Alterspotenzialen statt der Akzeptanz von Altersdiskriminierung. Ältere Menschen haben das Recht auf Gleichbehandlung in allen Lebensbereichen." _____________________________________________________________________________________________
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